Apollo bildet seine Auszeichnungsliste „40 under 40“ erstmals aus inspirierenden jungen Künstlern, Galeristen, Kunst-Vordenkern und Kuratoren aus dem Nahen Osten.

 

Caline Aoun, eine in Beirut lebende Künstlerin, Mariam Elnozahy, Kuratorin für die Townhouse Gallery in Cairo; und Hormoz Hematian, der Gründungsdirektor von Dastan’s Basement, einer Galerie in Teheran, sind nur drei von all denjenigen, die dieses Jahr auf Apollos Liste der "40 Under 40" stehen.

 

Seit 2014 benennt das internationale Kunstmagazin Apollo jährlich einen erlesenen Kreis von inspirierenden jungen Leuten, die in der Kunstszene neue Wege gehen, und dies ist das erste Jahr, in dem es ausschließlich Namen aus dem Nahen Osten in seine Liste aufnimmt. „Die zeitgenössischen Künstler dieser Region erhalten endlich in Einrichtungen rund um die Welt die Anerkennung, die ihnen zusteht“, meint Apollo-Herausgeber Thomas Marks. „Es ist ein Teil der Welt, in dem – vielleicht mehr als in jedem anderen – junge Menschen über die erforderlichen Mittel und die Verve verfügen, die Kunstbranche für längere Zeit zu beleben.“

 

Die diesjährige Auswahl wurde am 4. September mit Unterstützung der Deutsche Bank Wealth Management und der Abteilung für Kunst, Kultur und Sport der Deutschen Bank in London veröffentlicht, wo Apollo seinen Sitz hat, und zwar im Serpentine Pavilion.

 

„Die Deutsche Bank hat mit Apollo eine Synergie, sowohl in Bezug auf ihre globale Präsenz als auch auf ihre Mission, die Gesellschaft an Kunst teilhaben zu lassen“, so Aditya Mishra, Geschäftsführer und Group Head Global South Asia, Großbritannien, Deutsche Bank Wealth Management, der bei der Einführung sprach. „Die Kunst fungiert als Plattform für den Beziehungsaufbau mit unseren Kunden. Im Fokus der „40 under 40“ steht dieses Jahr der Nahe Osten, doch bei der Veröffentlichung kamen Menschen aus aller Welt zusammen.

Wer aus dem Nahen Osten hat es nun 2019 in die Endauswahl für Apollos „40 under 40“ geschafft?

Die 40 Finalisten des jeweiligen Jahres verteilen sich gleichmäßig auf vier Kategorien: Künstler, Vordenker, Unternehmer der Kunstwelt und Kunstförderer.

 

2019 bestand die Jury aus vier Personen aus der Region, die alle einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Kunst des Nahen Ostens leisten, sowie aus Britta Färber, Chefkuratorin und Deputy Global Head des Bereichs Kunst, Kultur und Sport der Deutschen Bank. „Es war eine fantastische Erfahrung, die „40 under 40“ zu bewerten“, sagte Britta Färber und sprach von der Vielzahl von Nominierungen, die von immer mehr Nachwuchskünstlern und der zunehmenden Begeisterung für moderne Kunst in der Region zeugen. „Das war die Chance, tief in die unglaublich lebendige Kunstszene des Nahen Ostens einzutauchen, eine Region, in der die moderne Kunst zur Entstehung eines Think-Tank aus gleichgesinnten Menschen beiträgt, was für die Zukunft unerlässlich ist.“

 

Dieses Jahr wurden die Künstler aufgrund ihrer innovativen Ansätze und ihres Spagats zwischen lokaler und internationaler Ausrichtung ausgewählt. So nutzt Caline Aoun (Bild unten rechts aus 2018, © Luis Do Rosario, Eigentum Fondazione MAXXI) zum Beispiel Digitaldrucke und Fotografie, um die Wirkungen der Technologie und Globalisierung auf unseren Austausch von Informationen auszuloten. Sie hat es nicht nur in die „40 under 40“ geschafft, sondern war auch im Herbst desselben Jahres Künstlerin des Jahres 2018 der Deutschen Bank und hatte im PalaisPopulaire Kulturforum der Deutschen Bank in Berlin eine Einzelausstellung.

Die zweite Kategorie, die der Vordenker, umfasst Kuratoren, Schriftsteller und Kritiker, die sich stark für die Kunst im Nahen Osten und im Ausland einsetzen. Mariam Elnozahy, die Kuratorin von Kairos Townhouse Gallery, legt ihren Schwerpunkt auf Gemeinschaftskunst aus dem Nahen Osten und Nordafrika (der MENA-Region) und ist Gründerin des Open Index Archive, einer Open-Source-Plattform für die Dokumentation und Digitalisierung moderner Kunst in Ägypten. Mittlerweile fokussiert sich die Kategorie „Unternehmer der Kunstwelt“ auf die jungen Galeristen und Entrepreneure, die den Wandel des regionalen Kunsthandels antreiben, oftmals durch Gründung und Leitung beachtenswerter Galerien. Wie etwa der Gründungsdirektor von Dastan’s Basement, Hormoz Hematian. Er hat seine Karriere als Bauingenieur gegen die eines Galeristen eingetauscht und präsentiert Teherans immer größer werdendem Kunstpublikum jetzt dutzende Ausstellungen pro Jahr.

 

Die Kategorie „Förderer“ schließlich stellt Philanthropen, private Sammler und Regierungsvertreter ins Rampenlicht, die umwälzenden Einfluss auf die Kunstszene des Mittleren Ostens haben. Vom Gründer theOtherDada, einem Beratungsunternehmen für Architektur und Design, bis zum

Vorsitzenden der Abteilung für Kultur und Tourismus für Abu Dhabi haben diese Menschen die unterschiedlichsten Hintergründe, was sie jedoch alle verbindet, ist ihre Leidenschaft für lokale Kunst.

Wie die Deutsche Bank Nachwuchskünstler rund um den Globus unterstützt

Seit beinahe 40 Jahren fördert die Deutsche Bank weltweit den Zugang zur modernen Kunst. Durch unsere Abteilung für Kunst, Kultur und Sport unterstützen wir junge Nachwuchskünstler, indem wir ihre Arbeiten für unsere Sammlung „Kunst auf Papier“ kaufen  – eine der weltweit umfassendsten Unternehmenssammlungen von Gegenwartskunst. Wir unterstützen auch Preisverleihungen rund um die Welt, wie zum Beispiel „Views“, den führenden Kunstwettbewerb Polens für etablierte Künstler unter 36, wozu wir uns mit der polnischen Nationalgalerie Zachęta zusammengetan haben. .

 

Seit 16 Jahren unterstützen wir die Frieze, den führenden Organisator internationaler Messen für Gegenwartskunst, und 2019 haben wir durch die Unterstützung der Expansion der Frieze nach Los Angeles unsere Rolle als deren „Global Lead Partner“ gestärkt. Als Nächstes, nämlich vom 3. bis 6. Oktober, stehen bei der Frieze die Frieze London und die Frieze Masters auf dem Programm.

 

Hier können Sie den vollständigen "Apollo 40 Under 40 Middle East" Artikel lesen (englisch).

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